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Elektronische Diskussionsforen

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5. Schlusswort

Das Arbeiten mit den verschienen Diskussionsforen hat zunächst das altbewährte "learning by doing" vollumfänglich bestätigt, sei es im Umgang mit den News Groups oder im Umgang mit den e-mail-Verteilerlisten. Ausserdem hat sich gezeigt, dass es lohnenswert ist, sich einen Überblick über das Vorhandene zu verschaffen entweder anhand von Archiven oder gerade aktuellen Beiträgen - und das Geschehen in den Listen/Gruppen etwas mitzuverfolgen, bevor man sich endgültig einschreibt bzw. etwas abonniert. Die von uns ausgewählten Gruppen und Listen haben überdies eine grosse thematische Ausrichtung auf den anglo-amerikanischen Raum dies widerspiegelt jedoch nur den aktuellen Sachverhalt in den Diskussionsforen. Es ist zu erwarten, dass sich dies mittelfristig ändern wird, und die thematische Palette sich weiter vervielfältigen dürfte. Bei den Nachrichtengruppen ist das Niveau der Beiträge nur in wenigen Fällen von grossem Erkenntniswert. Daher, so meinen wir, ist es im allgemeinen wenig sinnvoll, Nachrichtengruppen permanent zu nutzen oder sogar zu abonnieren. Es genügt, von Zeit zu Zeit hineinzuschauen und bei Bedarf die Spezialarchive für Nachrichtengruppen nach Stichworten zu durchsuchen. Bei Mailing Listen kann allein aufgrund eines Listen-Titels oft weder auf die Intensität der geführten Diskussion noch auf das Niveau geschlossen werden. Wie schon zuvor erwähnt, lassen sich deshalb viel Zeit und Ärger durch einen Überblick via List- directories ersparen. Für einen genaueren Einblick vor der Anmeldung dürfte die Konsultierung der Homepage einer Liste (falls vorhanden) und deren Archiv (falls offen zugänglich) von Nutzen sein, um sich ein Bild zu machen. Für den weiteren wissenschaftlichen Diskurs lassen sich die Mailinglists wohl bald nicht mehr wegdenken, so dass die Beschäftigung und der Umgang damit früher oder später unumgänglich werden.

 
Links

Alta Vista
Dejanews
Reference
Liszt
Mailbase
Majordomo

 
Fussnoten

(1) Maczewski, Jan-Mirko. Studium digitale. Geisteswissenschaften und www, p.73.
(2) Zehnder, Matthias W. Geschichte und Geschichten des Internets, p.60.
(3) Maczewski, p. 74.
(4) Rosenthal, David. Infopool Internet. Methoden, Tricks und Quellen der Profis zur effizienten Recherche, S.145.
(5) Maczewski, p. 78.
(6) Maczewski, p. 79-90.

 
Bibliographie

Ditfurth v., Christian. Internet für Historiker, Frankfurt 1999.
Maczewski, Jan-Mirko. Studium digitale. Geisteswissenschaften und www. Hannover 1996.
Rosenthal, David. Infopool Internet. Methoden, Tricks und Quellen der Profis zur effizienten Recherche. Zürich 1998.
Zehnder, Matthias W. Geschichte und Geschichten des Internets. Kilchberg 1998.

  
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